Diverse Lieder
I’m a fireplace, burning energy
So viele Mücken, die sich an mir beglücken
In deinen Augen, die Weite des Raumes
Beyond the look into your eyes
Familien-Lied: Abschiedsritual meiner 17jährigen Tochter für ihr Austauschjahr in Ecuador Juli 2011
La d’Seel la bambele
Manchmal bin ich sehr fröhlich. Und in einer solchen Stimmung entstand während meiner Visionssucheausbildung 2006 ein Liedchen, das meine deutschen FreundInnen zunächst vor unverständliche Silbenabfolgen stellt… Es ist nicht ein schwarz-afrikanisches, sondern ein schweiz-afrikanisches Liedchen – offen für alle Improvisationen…
La d’Seel la bambele
la bambele, la bambele.
La d’Seel la bambele
La si la si.
Buna notg, clera glingna
Meine Visionssuche-Assistenz in den Vogesen, Sommer 2007, Vollmondnacht. Ich denke an die Teilnehmenden der Gruppe, die die Nächte alleine und fastend draussen verbringen. Und da entsteht ein kleines, romanisches Gute-Nacht-Liedchen, das wir seither gerne im Basislager unserer Visionssuchen singen – für den Mond, für alle Teilnehmenden, für unsere Kinder, für die ganze Welt…
Buna notg, clera glingna
buna notg, dorma bagn.
Buna notg, clera glingna
buna notg, dorma bagn.
(Gute Nacht, Vollmondin, Gute Nacht, schlaf gut)
Buna notg, tota tera,
(Gute Nacht, ganze Erde)
Buna notg, tgera Lea
(Gute Nacht, liebe Lea – weibliche Namen einfügen)
Buna notg, tger Davide
(Gute Nacht, lieber Davide – männliche Namen einfügen)
Es gibt keine Wahrheit
In meiner Visionssucheausbildung ging ich regelmässig für einige Stunden über die Schwelle in die Natur und trug meine wichtigsten Fragen hinaus. Am 19. Januar 2006 wollte ich es wissen: Gibt es DIE Wahrheit? Ich wollte es recht machen im Leben und überhaupt habe ich gerne Recht... Ich stolperte also durch den Wald, dicker Nebel hing zwischen den Bäumen. Ich sah nichts, hörte nur die nahe Autobahn – es klang aber wie ein Fluggeräusch. Was war jetzt die Wahrheit? Auto oder Flugzeug? Beides? Nichts von alledem? Ich landete in einem Zauberwald mit Moossteinen, der Nebel strich leise dazwischen - da löste sich plötzlich meine Frage im Nebel auf... Welch unerwartete Wendung. Welch unerwartete Wahrheit!
Es gibt keine Wahrheit
Kein Recht oder nicht -
Es gibt nur die Schönheit
Im staunenden Gesicht.
La nuit est tombée
In meiner VIsionssuche-Assistenz im Sommer 2007 in den Vogesen ging ich selber auf eine Naturübung – ich wanderte eine Nacht lang, Schritt für Schritt. Dabei tauchte ich ein in den Zauber der Nacht, der in diesem Moment nur in der weichen französischen Sprache besungen werden konnte…
La nuit est tombée
Claire lune est montée
Le monde se semble renversé
Je marche pied à pied, pied à pied.
L’esprit de la nuit m’entoure
Me tient dans ses bras d’amour.
I’m a fireplace, burning energy
Soll ich das Haus in Luzern kaufen oder nicht ? Wo ist meine Heimat – Luzern oder Liechtenstein ? Mit der Bitte um eine Antwort in dieser entscheidenden Frage im April 2007 trat ich über die Schwelle in die Natur – und landete an einer Feuerstelle. Ich stellte mich hinein, begann zu tanzen und zu tönen und auf diese Weise entstand das Lied – als klare Antwort. Heimat IST nicht, Heimat ENTSTEHT, wenn ich brenne. Heimat ist dort, wo ich brenne. Ich kaufte das Haus in Luzern.
I’m a fireplace, burning energy
and the more I burn the more
grows the earth under me.
So viele Mücken, die sich an mir beglücken
Visionssuche-Ausbildung 2006, Juli, Bayern. Die Naturaufgabe lautet: Reise durch die Unterwelt, wache durch die Nacht und finde dein Kraftlied. Die Realität: ich sitze abends im feuchten Wald und will mich auf Heiligkeit einstellen, dabei werde ich von den Mücken fast aufgefressen! Ärgern? Und wie! Ist aber auf Dauer nicht lustig. Als Humor? Auf diese Weise entstand das kleine Lied von den Mücken... Bis ich realisierte, dass das wohl mein Kraftlied war! Es hat mich jedenfalls lachend durch diese Nacht getragen.
So viele Mücken, die sich an mir beglücken
Ein ganzes Heer und es werden immer mehr!
Gut kommt die Nacht und die Mücken tun sich sachte verdrücken,
träumen sicher voll Entzücken vom Frühstücken.
So viele Mücken
Und dann gibt es noch ganz kleine Liebeslieder...
In deinen Augen, die Weite des Raumes
An einen wunderbaren Mann mit grossen, braunen Augen, Oktober 2006. Und an alle wunderbaren Männer mit schönen Augen...
In deinen Augen, die Weite des Raumes
In deinen Augen, liegt ewig die Zeit.
Ich sinke ein, ich löse auf
bis nichts mehr bleibt von mir als Liebe…
Beyond the look into your eyes
Es gibt noch eine Welt hinter dem Blick in die Augen am Morgenkaffeetisch... Herbst 2006
Beyond the look into your eyes
At the morning coffee place
Lies the land of silence of love.
Beyond the talking, beyond the kisses
Beyond the laughter, beyound the touch
Lies the land of silence of love.
Ref.
No words can reach this kingdom
No colours paint this land
Only loving hearts can meet
There and hear the silent beat – of love...
Beyond the look into your eyes
We are a family: Abschiedsritual meiner 17jährigen Tochter für ihr Austauschjahr in Ecuador Juli 2011
Meine Tochter geht in die Welt. Wir gestalten ein Ritual in der Familie: Vater, Mutter, beide Töchter, und zwei Älteste, die uns begleiten. Ich bereite mich mit einer Naturaufgabe darauf vor – welches Lied drückt aus, was ich wirklich fühle? Im Ritual gab ich es dann meiner Tochter mit auf den Weg...
We are a family
connected by destiny
belonging together
forever ever
We are a family
connected by destiny
belonging together
wherever you go
So go go go into the world
and open up your heart
find your own family
and be part
So go go go into the world
and open up your heart
find your own destiny
and start (your own life – now!).